Stirnwand

Hier wurden Details und Skurriles gesammelt.

Fotos: W. Ehrendorfer, R. Bayer
Fotos: N. Sasse, W. Stoiber
Fotos: N. Sasse, S. Weichinger, R. Weichinger-Ehn
Fotos: Susanne Weichinger
Kennedybrücke – Adler mit Kaiserkrone und Schaufel

An der Stelle der heutigen Kennedybrücke überquerte man die Wien bis ins 18. Jahrhundert nur durch eine Furt. Dann führte ein Holzsteg für Fußgänger:innen über den Fluss, während Fuhrwerke noch immer die Furt benutzen mussten. Die erste Brücke für Fuhrwerke wurde 1843 eröffnet – eine Privatinvestition, deren Baukosten durch Mautgebühren wieder hereinkommen sollten. 1888 wurde die erste öffentliche Brücke errichtet, die aber zehn Jahre später wegen der Wienflussregulierung und des Stadtbahnbaus durch eine neue ersetzt werden musste. Nach dem 2. Weltkrieg wurde aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens an der Verkehrsachse nach Westen eine Erweiterung der Hietzinger Brücke notwendig und 1961 – 64 die Kennedybrücke errichtet.

Die beiden Bronzeadler, die heute an den Hietzinger und Penzinger Brückenköpfen stehen, stammen von der vorletzten Brücke (Strasser 1903). Sie halten Schaufel und Spitzhacke in ihren Klauen, ein Bezug auf die Regulierungsarbeiten des Wienflusses.
https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Kennedybr%C3%BCcke_%28Wien%29
https://www.meinbezirk.at/penzing/c-lokales/wiens-breiteste-bruecke-wird-60-jahre-alt_a6885235
https://www.1133.at/document/view/id/1454


Gans – Villa Langer Beckgasse 30


Josef Plečnik, 1900/1901
Das Erstlingswerk als selbständiger Architekt von Josef Plečnik ist dem internationalen Jugendstil verpflichtet und zeigt Einflüsse des belgischen und französischen Art Nouveau. Die Fassade, mit einem gleichförmigen Muster aus Rosenblüten und Wellenlinien verziert, erhält ein unerwartetes Detail durch den aus der Wand ragenden Gänsekopf neben einem der Küchenfenster. Durch den dichten Baumbewuchs ist die Gans von der Straße aus praktisch nur bei entlaubten Bäumen zu sehen.
https://hietzing.at/kunst-kultur/page-geschichte.php?id=159

Fotos: R. Mrkvicka, W, Weichinger

Stellvertretend für die mannigfaltigen Hauseingänge in Hietzing wurde zwei sehr verschieden gestaltete ausgewählt: ein herrschaftlich-repräsentativer und ein bürgerlich-zweckmäßiger.

Portal des Erzbischöflichen Schlosses Ober St. Veit

Wolfrathplatz 1

An dieser Stelle wurde schon 1120 ein „Festes Haus“ urkundlich erwähnt. Ab 1365 in kirchlichem Besitz, stammt die heute sichtbare Anlage aus der Barockzeit und wurde als erzbischöfliche Sommerresidenz genutzt. Kurzzeitig (1762 – 1779) war das Schloss auch im Besitz Maria Theresias, die hier erstmals (vor Schönbrunn) Zimmer von Johann Wenzel Bergl („Berglzimmer“) ausmalen ließ (die leider nur selten öffentlich zugänglich sind). Heute dient das Schloss als kirchliche Ausbildungsstätte.
https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Ober-St.-Veiter_Schloss

Gemütliches Entrée in der Altgasse

Um die Altgasse entwickelte sich der ursprüngliche Ortskern von Hietzing inmitten von Viehweiden, Äckern und Weingärten. Die gekrümmte Straßenführung zeugt noch von der gewachsenen Baustruktur. Auch sind noch Reste der niedrigen vorstädtischen Bebauung zu sehen. Diese Toreinfahrt dient als erweiterter Gastraum. Heute ist die Altgasse eine Adresse für kleine, individuelle Geschäfte und Lokale.
https://hietzing.at/kunst-kultur/page-geschichte.php?id=204