Siedlung Lockerwiese

Architekt: Karl Schartelmüller, ab 1928
Diese städtische Siedlungsanlage der Stadt Wien mit über 750 Wohneinheiten wurde nach Plänen von Karl Schartelmüller ab 1928 in mehreren Etappen errichtet und ist die zweitgrößte Gartenstadtsiedlung Wiens. Sie steht unter Denkmalschutz und ist als bauliche Schutzzone definiert.
Das Grundstück, auf dem die Siedlung errichtet wurde, war Weideland und hatte wegen „lockerer Erde auf dem Gelände“ den Flurnamen „Lockerwiese“, der übernommen wurde.
Die Siedlung ist im Süden durch die Versorgungsheimstraße begrenzt, im Westen durch die Wolkersbergenstraße, im Norden durch die Engelhartgasse und Wilhelm-Leibl-Gasse und im Osten durch die Seelosgasse, die Schirnböckgasse, die Egon-Schiele-Gasse sowie die Waldvogelstraße. Die Hauptverbindung innerhalb der Siedlung ist die S-förmig gekrümmte Faistauergasse.
Das obere Foto zeigt den Wohnblock an der Südostecke der Siedlung an der Versorgungsheimstraße und Waldvogelstraße.
Auf dem unteren Foto sind großflächige Sgraffitodarstellungen an einer Fassade in der Faistauergasse zu sehen: sie stammen von Georg Samwald (1929) und tragen den Titel „Arbeitswelt“.
https://www.wienerwohnen.at/info/hof-informationen/60/Wohnsiedlung-Lockerwiese.html
https://hietzing.at/kunst-kultur/page-geschichte.php?id=360
